Keyless Entry Problem – Diebstahl

Viele Autofahrer haben sicher schon davon gehört, dass man Fahrzeuge mit Keyless Entry relativ leicht öffnen kann, dafür wird das Signale des Schlüssels „verlängert“ und so kann ein Fahrzeug, dass z.B. vor dem Haus parkt entwendet werden, ich möchte hier jetzt keine Anleitung geben, wie das genau funktioniert. Aber es gibt jetzt eine neue Methode, die ohne dem Schlüssel funktioniert.

Es gibt dazu ein Gerät, welches man im Internet kaufen kann und einige Diebe, b.z.w. Banden haben dieses Gerät bereits.

Es sieht aus wie ein Gameboy ist aber sehr gefährlich, damit kann man sehr viele Fahrzeuge (nicht nur Hyundai) öffnen. Dazu ist es nur notwendig, die Taste an einer der Türen, oder der Heckklappe zu betätigen, das Fahrzeug sendet darauf hin ein Signal, welches in Normalfall vom Schlüssel empfangen wird, dieser sendet dann, wenn man vor dem eigenen Fahrzeug steht ein Signal, welches die Türe, b.z.w. die Heckklappe öffnet. Dieses neuartige Gerät empfängt dieses Signal und berechnet daraus den richtigen Code um das Fahrzeug zu öffnen. Es emuliert dann sogar den Schlüssel, so dass das Fahrzeug auch gestartet werden kann. Die Diebe können somit ohne Beschädigung und sehr rasch dein Eigentum klauen. Bei der Gelegenheit wird natürlich auch die Alarmanlage und die Wegfahrsperre deaktiviert. ;) (wie praktisch)

Es gibt aber zum Glück eine einfache Lösung dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Man kann verhindern, dass das Signal gesendet wird, damit funktioniert dann (einmalig) das Keyless Entry natürlich nicht und man muss das Fahrzeug mit dem Schlüssel (per Tastendruck) öffnen. Danach ist das Keyless Entry wieder aktiviert.

Wenn ich also auf der Straße parke oder in einer „unsicheren“ Gegend (auch Garage) dann deaktiviere ich (temporär) diese Funktion und das Fahrzeug kann somit nicht unerlaubterweise geöffnet werden. Dazu muss man am Schlüssel nur die öffnen und schließen Taste gleichzeitig für ca. 5 Sekunden gedrückt halten. Die Deaktivierung wird mit mit einem mehrmaligen aufleuchten der „Blinker bestätigt.

Man kann das ganze danach auch testen, indem man versucht das Fahrzeug per Tastendruck an einer Türe zu öffnen, das sollte jetzt nicht mehr funktionieren.

Der Vorteil, jetzt kann das Auto auch nicht mehr mit diesem „Gameboy“ geklaut werden, es nützt auch nichts die Scheibe einzuschlagen, da würde die Alarmanlage los gehen und Wegfahrsperre ist ja auch noch aktiv und das wissen die Diebe auch, daher ist man hier relativ sicher.

Ich hoffe, mit diesem Tipp den einen oder anderen Diebstahl zu verhindern.

Problem mit dem 12V System

Es ist mir jetzt schon zweimal passiert, das meine 12V Batterie total entladen war und ich „Start-Hilfe“ gebraucht habe, dabei wurde sogar einmal der Batteriesensor beschädigt, weil der Mitarbeiter vom Pannendienst seinen Start-Helfer „falsch“ angeschlossen hat. Und zwar direkt an die Batterie, was meist den Batteriesensor beschädigt. Richtig wäre es den Start-Helfer, zuerst an den Plus (+) Pol der Batterie klemmen und den Minus (-) Pol an einen Masse-Punkt NICHT an direkt an den Batteriepol. fragt mich nicht wieso das so ist, ich dachte immer dieser Pol hängt an der Masse, tut er aber anscheinend nicht direkt. Sogar im Handbuch steht es „falsch“ drinnen, das sollte eigentlich nicht sein.

Nachdem das jetzt schon zweimal passiert ist, bin ich der Sache ein wenig auf den Grund gegangen. Bei mir war es nicht diese bekannte Fehler mit der Ladeklappe, da ist in Ordnung. Beim ersten mal war ich selbst schuld, da hat mein Smart-Home, mit unzähligen BlueLink Abfragen die Batterie entleert. Das habe ich korrigiert und trotzdem war meine 12V Batterie wieder mal leer.

Folgendes habe ich heraus bekommen, wenn man sein Fahrzeug zu Hause an der Wallbox (AC) lädt, und den Stecker vom Fahrzeug nicht abzieht, nachdem die Ladung beendet ist, läuft offenbar irgendein Steuergerät (Onboard-Lader) weiter oder die automatische Aufladung der 12V Batterie ist deaktiviert.

Ich wollte daher die 12V Batterie überwachen, ich habe mir dazu einen Batterie-Wächter gekauft.

Dieser speichert bis zu 72 Tage die Spannung, den SOC und die Temperatur. Das Ding wird einfach an den Plus (+) Pol der Batterie und einen Masse-Punkt angeschlossen. Es gibt auch eine App für das Smartphone, wo per Bluetooth die Daten übertragen, gespeichert und ausgewertet werden.
Das ganze sieht dann in etwa so aus.

Man kann deutlich sehen, dass die Batterie zyklisch von der HV-Batterie geladen wird und somit eigentlich nicht leer werden kann, auch wenn das Fahrzeug längere Zeit steht. Zumindest nicht, so lange der SOC der HV-Batterie über 50% ist.

Aber scheinbar gibt es ein Problem, wenn man den Lade-Stecker nicht nach der Ladung abzieht, dann entlädt sich die 12V Batterie relativ schnell. nach 2-3 Tagen ist sie tiefentladen, was A für die Batterie nicht gerade gut ist und B lässt sich auch das Fahrzeug nicht mehr „starten“

Die 12V Batterie wird auch in einem E-Auto relativ stark belastet, nicht mit hohen Strömen, wie beim Starten eines Verbrenners, aber mit vielen Zyklen. Hier wäre wohl eine AGM Batterie besser geeignet, diese hält mehr Zyklen aus und verzeiht auch mal ein Tiefentladen, im Gegensatz zu einen Blei-Säure-Batterie, wie sie hier verbaut ist.

Ich werde den Stromverbrauch noch über die ODB2-Schnittstelle auslesen und aufzeichnen um das Verhalten b.z.w. den Stromverbrauch des 12V Systems während und nach dem Laden, zu erfassen und wie es sich verhält, wenn man den Lade-Stecker zieht, was sich dann ändert.

Diese Daten werde ich dann an meinen Händler, b.z.w. an Hyundai direkt übermitteln, vielleicht gibt es ja ein Update irgend einer Firmware damit dieses Problem behoben wird. Ich werde auch an den Hersteller meiner Wallbox heran treten, vielleicht liegt das Problem ja auch dort.

Ich kenne mich leider zu wenig mit der Kommunikation zwischen Wallbox und Fahrzeug aus, was die da so reden, vielleicht gibt es mehrere Möglichkeiten dem Fahrzeug zu sagen, dass die Ladung beendet ist. Vielleicht liegt der Fehler ja hier, aber auch das sollte man in den Daten über die ODB2-Schnittstelle sehen können, hoffe ich mal.

Integration in mein Smart-Home

Habe meinen IONIQ 5 jetzt in mein Smart-Home (Home-Assistant) integriert und über die API wird eine automatische Statistik erzeugt, zusätzlich werden noch die Daten von meiner Ladestation erfasst, so habe ich immer einen Überblick über den Verbrauch und die Kosten.

IONIQ5 Statistik
IONIQ5 Statistik exportiert in Google Sheets
HA Ansicht
So sieht das auf dem Smartphone (Home-Assistant App) aus.

 

 

 

 

Elektrische Reichweite

Mir ist leider noch etwas negativ aufgefallen, sobald der Akku einen Ladestand von ca. 12% hat springt der Benzinmotor an, obwohl eigentlich noch etwas Energie im Akku wäre, vielleicht ist das auch nur die Anzeige, aber die rein elektrische Reichweite, wenn man bei einem Plugin-Hybriden überhaupt davon sprechen kann, sinkt dadurch noch weiter.

Ich kann es kaum erwarten, endlich auf ein rein elektrisches Fahrzeug umzusteigen. Ich finde es total schade, dass es das Konzept des Range-Extender, nicht mehr gibt.

Mein vorheriges Auto, war noch ein solches, hier hatte ich einen 111kW Elektro-Motor, welcher auch ordentlich Beschleunigung und Drehmoment hatte und eine elektrische Heizung, so konnte man mit diesem Fahrzeug wirklich rein elektrisch unterwegs sein. Es war einfach ein E-Auto mit einem Generator, mein aktuelles Fahrzeug hat primär einen Verbrennungsmotor und einen kleinen Hilfs-E-Motor mit 32kW mit einem maximalen Drehmoment von 170Nm – dieses Konzept hat mich nicht überzeugt. Vielleicht bin ich auch mit völlig falschen Vorstellungen an die Sacher heran gegangen, aber zum Glück bin ich dabei diesen „Fehler“ zu korrigieren.

Verhalten der Klimaanlage

Noch etwas ist mir aufgefallen, was sehr störend ist und zwar das Verhalten der Klimaanlage.

Mein Auto steht zum Glück in einer kühlen Garage, was besonders im Sommer, bei hohen Außentemperaturen sehr angenehm ist. Nur das Problem ist, wenn man in das Auto einsteigt (in der Garage hat es 18°C – auch wenn es außen 35°C hat), dann springt sofort der Verbrenner an um die Heizung zu starten, da es ja so kalt im Auto ist. Das ist nicht nur lästig und verpestet die Garage, es ist auch völlig unnötig, wenn es draußen 35°C hat den Verbrennt zu starten für die Heizung.

Das kann man nur umgehen, wenn man die ersten 10 – 15 Minuten der Fahrt ohne Lüftung / Klima unterwegs ist, denn der Außentemperatur-Sensor reagiert hier sehr träge. Erst wenn hier die wirkliche Temperatur angezeigt wird, kann man die Lüftung / Klima wieder einschalten, ohne dass der Verbrenner anspringt, weil kühlen kann er ja zum Glück ohne Verbrennungs-Motor.

Ich weiß es ist ein Plugin-Hybrid und kein 100% E-Auto, aber man kann überhaupt nicht rein elektrisch fahren, bei meinem „alten“ Auto (Chevrolet Volt) war es möglich rein elektrisch zu fahren, egal ob Winter oder Sommer.

Ich bin froh, wenn ich den bald auf den neuen IONIQ5 tauschen kann, weil das ist mehr als nervig.

Meine anfängliche Begeisterung hat sich leider gelegt, es ist sicher ein gutes Auto, aber für mein Fahrprofil und meine Erwartungen einfach nicht geeignet.